Tree Stability Evaluation (TSE): Rechenprogramm für fundierte Baumstatikberechnungen

Tree Stability Evaluation (TSE) ist ein Rechenprogramm zur Abschätzung der Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen mithilfe von Zugversuchen. Mit dem TSE Berechnungsprogramm werden die Messdaten der eingesetzten Sensoren aus dem Zugversuch im Verhältnis zur abgeschätzten Windlast zu baumbezogenen Sicherheitsaussagen verrechnet.

Grundlage für das Rechenprogramm ist die eingehende Untersuchung eines Baumes mit Hilfe eines Zugversuches nach der Methode von WESSOLLY. Beim Zugversuch simuliert der Fachmann eine Windlast, indem er über ein Zuggerät ein bestimmtes Kraft moment in den Baum einleitet. Hochauflösende Messgeräte (Auflö sung: 1/100° bzw. 1/1000 mm) erfassen die Dehnung der Randfasern des Stamms und die Neigung des Stammfusses.

Die Krafteinleitung erfolgt dabei in so geringer Dosierung, dass für den Baum keine Überbeanspruchung entsteht. So liegt die maximale Zuglast bei ca. 40% einer orkanartigen Windlast, bzw. alternativ max. 40% der Grenzdehnungen / Grenzkippwinkel, ab denen ein Baum mit Verformungen und Rissen bzw. Kippen auf die Krafteinleitung reagieren würde.

Als Basisdaten liegen der Stuttgarter Festigkeitskatalog, meteorologische Basisdaten (z.B. Davenport, Ruck), die DIN 1055 und die verallgemeinerte Kippkurve nach Wessolly zu Grunde.

Mehr Informationen über das Rechenprogramm Tree Stability Evaluation (TSE) finden Sie hier

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